Über den Autor

Jörg Friedrich,

geboren 1940 in Kiel, aufgewachsen in Bremerhaven, lehrt und forscht als Hochschullehrer im Fach Physik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Physik der Hadronen und Atomkerne, aus ihr sind zahlreiche Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften hervorgegangen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung der Struktur der Atomkerne durch Streuung hochrelativistischer Elektronen. Einige Arbeiten befassen sich speziell mit Problemen der Analyse von Meßdaten und mit deren Auswertung im Hinblick auf maximalen Informationsgewinn. Eine Reihe von Publikationen dient der allgemeinverständlichen Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse.

 

Die Interessen Friedrichs sind nicht auf die Fachwissenschaft beschränkt. Daher verbrachte er seine wissenschaftliche Wanderzeit (1974 bis 1975) nicht in den USA, dem damaligen Dorado für wissenschaftliche Karrieren, sondern an der Tohoku Universität in Sendai, Japan. Von 1992 bis 1994 war er Vizepräsident für Studium und Lehre an der Mainzer Universität. Aus dieser Zeit liegen Veröffentlichungen zu hochschulstatistischen Fragen vor. Er ist Mitglied im Kuratorium des Deutschen Studentenwerks.

 

In "Anna" meldet sich Jörg Friedrich erstmals mit einer literarischen Arbeit zu Wort.